Die Bezeichnung „PESTEL“ ist ein Akronym, das sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Wörter zusammensetzt:

 

Mit der PESTEL-Analyse oder PESTEL-Methode kannst du herausfinden, wie sich Einflussfaktoren aus diesen sechs Bereichen auf dein Unternehmen auswirken. Besonders in der Gründungsphase eines Unternehmens, ist die PESTEL-Analyse ein nützliches Werkzeug und wird oft als Teil der SWOT-Analyse verwendet. Dabei wird die Untersuchung der Stärken und Schwächen des Unternehmens durchgeführt, um die Erfolgschancen und möglichen Risiken aufzuzeigen.

Anwendung der PESTEL-Analyse

Die PESTEL-Analyse nimmt insbesondere jene Faktoren in den Blick, die von außerhalb des Unternehmens auf dieses einwirken und die daher weitgehend außerhalb deiner Kontrolle als Unternehmer liegen. Die Verbindung der SWOT- und PESTEL-Methode ermöglicht es, ein umfassendes Bild zu zeichnen. Dieses wiederum dient als solide Grundlage für Managemententscheidungen und kann dabei helfen, konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Zusammen genommen liefern sechs Faktoren der PESTEL-Analyse einen umfassenden Überblick über die externen Chancen und Risiken, die sich aus dem Geschäftsumfeld eines Unternehmens ergeben können:

 

 

 

 

 

Fiktives Beispiel: Vegane Restaurantkette in Deutschland

Folgende fiktive PESTEL-Analyse zeigt, wie man die externen Faktoren, die sich auf ein Unternehmen auswirken können, untersucht und analysiert. Dabei wird klar, dass sowohl Chancen als auch Risiken bestehen, die berücksichtigt und in die Geschäftsstrategie integriert werden müssen.

PESTEL-Modell, eigene Darstellung

So wendest du die PESTEL-Analyse in deiner Bachelorarbeit an

  1. Definition des Ziels: Bevor du mit der PESTEL-Analyse beginnst, solltest du klarstellen, warum du sie durchführst. Was ist das Ziel? Welches Unternehmen oder welche Branche möchtest du analysieren?
  2. Sammeln von Daten: Als nächstes musst du relevante Daten aus zuverlässigen Quellen sammeln. Diese Daten sollten Informationen zu politischen, wirtschaftlichen, soziokulturellen, technologischen, ökologischen und rechtlichen Aspekten des Untersuchungsbereichs enthalten.
  3. Analyse der Daten: Jetzt ist es an der Zeit, die gesammelten Daten zu analysieren. Hierzu schreibst du für jeden PESTEL-Faktor auf, wie das Unternehmen oder die Branche davon betroffen sein könnte. Du kannst dies in Form von Stichpunkten oder Absätzen tun, je nachdem, was für deine Arbeit am besten passt.
  4. Identifizierung von Chancen und Risiken: Basierend auf deiner Analyse identifizierst du nun die Chancen und Risiken, die sich aus jedem der PESTEL-Faktoren ergeben. Wie könnten diese Faktoren das Unternehmen oder die Branche beeinflussen? Gibt es Möglichkeiten, die genutzt werden könnten, oder Risiken, die minimiert werden sollten?
  5. Formulierung von Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen: Zuletzt fasst du deine Erkenntnisse zusammen und formulierst Schlussfolgerungen. Hieraus leitest du Handlungsempfehlungen ab, wie das Unternehmen oder die Branche auf die identifizierten Chancen und Risiken reagieren könnte.
  6. Präsentation der Ergebnisse: In deiner Bachelorarbeit präsentierst du nun deine Ergebnisse. Du kannst dies in Form eines PESTEL-Diagramms tun oder in einem formatierten Text, der jeden PESTEL-Faktor und seine Auswirkungen auf das Unternehmen oder die Branche beschreibt.

 

Während dieser Analyse ist es wichtig, dass du dich auf zuverlässige und aktuelle Quellen stützt, um eine genaue und relevante PESTEL-Analyse zu gewährleisten.